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Der richtige Weg zum gewünschten Erfolg

Haben Sie schon einmal einen Gerichtsprozess erlebt, der schnell, realitätsgetreu und mit dem gewünschten Ergebnis durchgeführt wurde? Ein solches Erlebnis hat eher Seltenheitswert. Vermehrt verdrehen die Anwälte logische Sachverhalte, würzen dieses Vorgehen mit juristischen Spitzfindigkeiten und entfernen sich von ihrer Aufgabe als Vertreter fremder Interessen. Manchmal wird der Gerichtssaal zur „Bühne“ des Rechtsvertreters.

Zudem werden zwischenzeitlich über 80 % der gerichtlichen Auseinandersetzungen durch einen Vergleich beendet – Tendenz steigend. Der Vergleich basiert in der Regel nicht auf einer richterlichen Würdigung des Sachverhalts, sondern wird den Parteien unter Berücksichtigung von Verfahrensdauer, Aufwand und Kostenrisiken wirtschaftlich verkauft. Es gewinnt Niemand.

Ist der Weg zum Gericht dann also noch sinnvoll, wenn Sie weder erfahren, ob Sie in Ihrer rechtlichen Einschätzung richtig lagen noch mit dem gewünschten Ergebnis nach Hause gehen? Wenn Sie zudem im Rahmen des Vergleichsabschlusses keine rechtlichen Ausführungen des Gerichts zu den strittigen Klagepunkten erhalten, wissen Sie auch nicht, welche Maßnahmen Sie nachfolgend in Ihrem Unternehmen ergreifen müssen.

Der richtige Weg kann also nur der sein, wenn Sie Gestalter des Lösungsprozesses bleiben und somit Ihren unmittelbaren Einfluss auf das gewünschte Ergebnis aufrechterhalten. Es darf keinen Dritten geben, der den Lösungsprozess bestimmt und die finale Entscheidung trifft. Sie brauchen eine unparteiliche Instanz, die den Konfliktpartnern im Dialog lediglich dabei hilft, sich in ihren Interessen und Bedürfnissen wirklich zu verstehen. Nur über das gegenseitige Zuhören und Verstehen werden eindimensionale Sichtweisen aufgebrochen und alternative Lösungen möglich.

Dieses Verfahren ist die Mediation, das praktisch in jedem Konflikt zwischen Menschen, sei es auf Unternehmer- oder Mitarbeiterebene oder im privaten Bereich, anwendbar ist. Der Mediator agiert dabei lediglich als unparteiliche Person, die die Parteien dabei unterstützt, sich wirklich zu verstehen.

Die Denkansätze einer Streitschlichtung reichen bis ins 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Basis war zunächst der Grundsatz „Gleiches Recht für alle“ und die „Wohlgeordnetheit der Gesellschaft“. Die Einhaltung dieser Werte und Denkansätze sollten durch den Schlichter sichergestellt werden. Im Laufe der nächsten Jahrhunderte wurde dieses System durch Verordnungen und Gesetze nach und nach verankert, insbesondere in den USA, Japan, China und Deutschland. In den USA wurde 1963 die Association of Family and Conciliation Courts gegründet, um die Schlichtung in familienrechtlichen Auseinandersetzungen zu fördern. Mit dem Gesetz zur Ordnung des Handwerks aus dem Jahre 1966 richteten die Handwerkskammern in Deutschland Vermittlungsstellen ein, um Streitigkeiten zwischen Inhabern von Betrieben des gleichen Handwerks zu schlichten. Allerdings dauerte es noch bis 1977, bis die Mediation erstmalig diskutiert wurde. Dies war der erste wirkliche Schritt weg von dem Schlichter, der letztendlich entscheidet, hin zu einem unparteilichen Mediator, der keine Fremdentscheidung trifft.

Erst mit dieser Loslösung von der Entscheidung durch einen Dritten treten im Dialog mit dem Konfliktpartner wirkliche Lerneffekte auf. Nur wenn das Ergebnis selbstbestimmt erreicht wird, ist jede Partei wirklich zufrieden und hält sich an die getroffene Abschlussvereinbarung. Eine Vollstreckbarkeit der erzielten Vereinbarung, auch wenn diese möglich wäre, ist dann nicht mehr erforderlich.

 

Erfahren Sie in unserer Veranstaltung am 25.02.2021 mehr zu dem genauen Ablauf und den Inhalten des Mediationsverfahrens sowie zu Dauer und Kosten. Rechtsschutzversicherungen übernehmen ebenfalls Deckungsschutz für das Mediationsverfahren. Hier geht es zur Anmeldung: https://www.trustedmentors.de/events/die-mediation-das-probate-mittel-zum-zweck/

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